#15 Fast die Hälfte der Deutschen hassen Ihren Job

Shownotes

Timenotes

[00:00] Einstieg & Trigger-Schlagzeile: „Fast die Hälfte hasst ihren Job“

[00:55] Was steckt dahinter? Unzufriedenheit, fehlende Anerkennung, hoher Stress

[01:40] Stress ist nicht nur Arbeit: Gesamtbelastung & Lebenssituation

[02:35] Verdrängen macht’s schlimmer: Von Brandlöscher zu Prophylaxe

[03:22] Gesundheitsfolgen: Burnout, Schlaf, Psyche, Rücken, Herz, Immunsystem

[03:40] Top-BU-Gründe: Psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch

[04:18] Warum BU Pflicht ist: Einkommensersatz statt Existenzangst

[04:59] BU basics: Welche Kosten sollen gedeckt sein? (Fixkosten, Arzt, Rücklagen)

[05:22] Wichtig: Psyche mitversichert & Laufzeit bis Rentenalter

[06:14] Fokus im Ernstfall: Heilung statt Geldsorgen

[07:04] Fall 1 – „Jana“ (Grafikdesign): Deadlines → Panikattacken → BU rettet

[08:39] Fall 2 – „Peter“ (Handwerk): Rücken + Druck → Bandscheibe; BU zu niedrig

[09:29] Selbstcheck: Warnsignale erkennen & offen ansprechen

[10:56] BU-Checkliste: Haben? Höhe? Laufzeit? Bedingungen verstehen

[11:14] Grenzen, Stressmanagement, Hilfe annehmen – Perspektivwechsel

[11:58] Langfristig denken: Teuer? Ja. Unverzichtbar? Auch.

[12:06] Recap: Jobfrust = Warnsignal; BU = Notwendigkeit

[12:33] Kontenmodell, Reflexion & erste Schritte – unperfekt starten

[12:51] Call-to-Action: BU prüfen/abschließen – wir unterstützen

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem heutigen Thema, was mich immer noch beschäftigt.

00:00:06: Und zwar habe ich eine Zeile gelesen, eine Schlagzeile, und ich glaube, das war in der Bildzeitung, da stand drauf fast die Hälfte aller Deutschen hassen ihren Job.

00:00:16: Und bis heute mache ich mir noch Gedanken darüber, also es hat mich getriggert, weil ich einfach finde, es klingt hart.

00:00:24: Aber was heißt es wirklich?

00:00:25: Wie gefährlich kann das werden für unsere Gesundheit, unser Leben und vor allem für unsere finanzielle Sicherheit?

00:00:32: Wir schauen in dieser Podcastfolge heute auf Studien und Zahlen und gehen darauf ein, wie Jobfrust in Krankheiten wie Burnout führen können und vor allem, warum ich finde, das eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

00:00:45: Keine Option ist, sondern eine absolute Notwendigkeit.

00:00:50: Aber hey, bevor wir jetzt tiefe einsteigen, was steckt hinter dieser Schlagzeile?

00:00:55: Laut einer aktuellen Umfrage gaben die Befragten, dass sie ihren Job hassen.

00:01:03: Also ich sage es noch mal, sie hassen ihren Job.

00:01:07: Weitere Daten haben gezeigt, dass die Befragten normalerweise negative Gefühle gegen gegenüber ihrem Arbeitsplatz haben und bei rund fünfzehn Prozent sind diese Gedanken sogar an der Tagesordnung.

00:01:24: Zusätzlich habe ich noch herausgefunden, dass Frauen öfter angeben und zufrieden zu sein als Männer.

00:01:33: Diese Unzufriedenheit finde ich ist kein Luxusproblem.

00:01:36: Sie wirkt sich auf Gesundheit und Alltag aus.

00:01:40: Viele Menschen berichten, dass ihnen Anerkennung fehlt, dass Aufgaben sie nicht erfüllen oder sie sich nicht im Job gesehen fühlen.

00:01:49: Außerdem sagen viele Beschäftigte, dass ein hohes Stresslevel vorhanden ist.

00:01:55: Und das Spannende ist, dass das hohe Stresslevel nicht nur auf die Arbeit zurückzuführen ist, sondern allgemein auf das ganze Leben.

00:02:07: Und ich finde es einfach nur irre.

00:02:11: wie dieser Stresslevel gestiegen ist und wie das einfach so das gesamte Leben beeinflusst.

00:02:19: Was ich ein bisschen schade finde, ist, es gibt jetzt diese Schlagzeile im Raum, fast die Hälfte der Deutsche hassen ihren Job, aber wo ist denn die Recherche dazu, ob die Menschen allgemein gestresst sind?

00:02:35: Ob sie vielleicht unglücklich sind mit ihrem Leben?

00:02:38: Aber wir wollen jetzt hier keine Partei ergreifen.

00:02:41: Sondern wenn Frust anhält, ganz allgemein bleibt es nicht nur bei schlaflosen Nächten oder schlechter Laune, auf Dauer eskaliert es sogar meiner Meinung nach.

00:02:54: Weil immer wenn Probleme auftreten und wir diese verdrängen, dann kommen die Probleme zurück, aber doppelt, dreifach, vierfach, fünfmal, so groß wie davor.

00:03:04: Deswegen sollten wir um unserem Leben nicht nur Brandlöscher spielen, also es brennt und wir löschen mal kurz, sondern wir sollten vor allem auf Profilaxe wertlegen, weil Burnout, also chronische Erschöpfung, reduziert Leistungsfähigkeit.

00:03:22: Oft begleitet von Schlafstörungen, Hormonprobleme, psychischen Belastungen.

00:03:27: Depressionen.

00:03:29: Angststörungen können sich entwickeln.

00:03:31: Rückenschmerzen, Herzkreislaufprobleme, Immunsystem schwächelt.

00:03:35: Hier kommt oft das Thema der Berufs- und Fähigkeitsabsicherung im Spiel.

00:03:40: Wenn dein Körper oder deine Psyche so belastet ist, dass du zum Beispiel nicht mehr deinen Beruf ausüben kannst, ja, wer zahlt dann?

00:03:48: Viele denken, das possessiert nur den anderen.

00:03:51: Aber Studien zeigen und auch wieder diese Schlagzeile in der Bildzeitung.

00:03:56: das psychische Erkrankung inzwischen zu den häufigsten Ursachen für die Berufsunfähigkeit gehören.

00:04:04: Körperliche Beschwerden, vor allem die Psyche, sind hier eine große Ursache.

00:04:12: Also Jobhassen, meiner Meinung nach chronischer Stress, der dich langfristig krank macht.

00:04:18: und krank bedeutet immer, du bist nicht arbeitsfähig.

00:04:21: und wenn du nicht arbeitsfähig bist, bezahlt dann natürlich die Berufsunfähigkeit, sofern du eine hast.

00:04:27: Weil wenn du keine hast, dann stehst du da ohne Einkommen.

00:04:30: Aber eins kann ich dir sagen, die Rechnungen flattern rein, die Bankabbruchungen finden trotzdem statt.

00:04:36: Nur dann reißt sie ja mal so richtig schnell dem Boden unter den Füßen weg.

00:04:41: Jetzt fragst du dich, was hilft jetzt?

00:04:44: Ja, die Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein Mittel zum Zweck.

00:04:49: Wenn dein Beruf nicht mehr möglich ist, deinen aktuellen Lebensstandard einfach sicherzustellen, und dir auch weiterhin leisten zu können.

00:04:59: Also sozusagen ein Einkommensersatz.

00:05:02: Eine Art Rente, die deine Fixkosten deckt.

00:05:05: Miete, Essen, Tanken, Auto, vielleicht auch noch ein bisschen Rücklagen bilden, zusätzliche Kosten wie Arztkosten, all diese Dinge werden dann übernommen.

00:05:19: Und bei der Berufsunfähigkeit, warum ist die so cool?

00:05:22: Weil das sind auch einfach psychische Erkrankungen.

00:05:25: Mitversichert.

00:05:27: Weil ich weiß, ob du es weißt.

00:05:28: Mittlerweile leben wir ja in einer Zeit, wo viele open-minded sind.

00:05:33: Aber Körpergeistziele, es hängt immer alles zusammen.

00:05:37: Das heißt, wenn man zum Beispiel krank ist, dann kann man nie sagen, oh, ich habe nur Bauchweh, sondern vielleicht hat dir irgendetwas auf den Magen geschlagen.

00:05:46: Oder den Magen verdorben.

00:05:48: Oder wenn du Leberprobleme hast, dann kann es gut sein, dass ich dir auch eine Laus über die Leber gelaufen ist.

00:05:54: Deswegen finde ich das immer gut, dass man das nicht isoliert betrachtet, weil wir sind immer eins.

00:06:00: Es hängt immer zusammen.

00:06:02: Oder hast du dich nicht auch mal selber positiv manipuliert, wo du vielleicht irgendwelche Schmerzen hattest und hast gedacht, komm geht schon.

00:06:10: Und irgendwie ging es dann auch schon.

00:06:14: Achte vor allem darauf, wenn du eine Berufsunfähigkeit hast auf die Laufzeit, also auf die Dauer.

00:06:21: Idealerweise hast du eine Absicherung bis ins Altersrentenalter, damit du planbar da einfach weiter Leben kannst.

00:06:33: Wenn du nicht mehr arbeitsfähig bist, also wenn mal so ein wirklich schwarzer Tag in dein Leben kommt.

00:06:41: Wenn du das hast, bist du nicht mehr Opfer deines Jobs oder deines Gesundheitszustands.

00:06:46: Du hast einfach eine Absicherung und wenn dir mal so was Schlimmes passiert, kannst du dich auf eine Sache konzentrieren.

00:06:53: voll und ganz.

00:06:54: Heilung.

00:06:56: Wieder zurück zu dir zu finden, zu deinem Körper und einfach zu heilen.

00:07:04: Ich möchte dir einfach mal zwei Beispiele erzählen, die ganz deutlich machen, wie schnell es gehen kann.

00:07:12: Die Namen habe ich jetzt natürlich geändert, aber die Geschichten sind tatsächlich wahr.

00:07:17: Jana, Mitte dreißig.

00:07:19: Vom Beruf graf ich Designerin.

00:07:22: Sie hat ihren Job geliebt.

00:07:25: Das Problem war allerdings als Grafik-Designerin, dass sie immer mehr Deadlines hatte.

00:07:31: Sie hat gearbeitet, überstunden, ist oft nachts länger geblieben, hat es aber geliebt, wenn ihre Kunden ihre Ergebnisse gewertschätzt haben und vor allem als Grafik-Designerin auch die Kunden Erfolge damit hatten.

00:07:47: Irgendwann wurden die Überstunden so viel, dass sie abends, wenn sie nach Hause kam, nicht mehr abschalten konnte.

00:07:56: Abends hat sie öfters mal ein Glas Wein getrunken, um einfach abzuschalten, weil sie wusste, das ist gerade ihr Ventil, um runterzukommen.

00:08:05: und nach sechs Stunden Schlaf ist sie wieder aufgestanden und zur Arbeit.

00:08:10: Das Resümee war, irgendwann hat sie festgestellt, sie hat Panikattacken.

00:08:16: Mit diesen Panikattacken, die immer größer wurden, konnte sie ihren Beruf nicht mehr ausüben.

00:08:25: Mit der Berufsunfähigkeit war sie abgesichert, aber ohne diese Berufsunfähigkeit hätte sie existenzielle Gefahren gehabt.

00:08:35: Also sie hätte einfach Existenzangst gehabt.

00:08:39: Oder Peter, forty-fünf von Beruf Handwerker, ich glaube er war Sanitäler, der war immer fit.

00:08:46: Das Problem war aber nur, dass er immer wieder Rücken schmerzen hatte.

00:08:50: Und die Rückenschmerzen hat er auch immer, ich sag jetzt mal so ein bisschen leicht auf die leichte Schulter genommen, sagt er heute selber, weil er ja körperlich gearbeitet hat.

00:08:59: Und er hat öfters gedacht, vielleicht ist das Muskelkater oder ist ja ganz normal, weil ich bin ja körperlich aktiv.

00:09:07: Dann wurde er befördert.

00:09:08: Und zwar war er dann, ich sag jetzt mal, Führungskraft.

00:09:12: Auf einmal kam der Leistungsdruck.

00:09:14: Und zack ist es passiert, Bandscheibenvorfall.

00:09:18: Berufsunfähig war er für mehrere Monate.

00:09:22: Er hatte teilweise eine Berufsunfähigkeitsversicherung, aber die Rentenhöhe war nicht ausreichend.

00:09:29: Ja, die Zahlung, die er bekommen hat über die Berufsunfähigkeitsrente, reichte kaum für seine Fixkosten.

00:09:38: Und genau deshalb ist es wichtig, seine Berufsunfähigkeit immer wieder zu prüfen, eine zu machen, wenn es nur irgendwie möglich ist.

00:09:47: und Wenn die Krankheit zuschlägt, sage ich jetzt mal, sich einfach nur auf eine Sache zu konzentrieren.

00:09:55: Heilung und nicht auf finanzielle Probleme.

00:09:59: Also, wenn du jetzt denkst, ich will nicht in diese Situation kommen, dann kann ich dir folgende Tipps geben.

00:10:08: Erkenne, wenn dich etwas belastet.

00:10:11: Schlafprobleme, Motivation, die sinkt.

00:10:13: Angst.

00:10:15: All diese Dinge sind Emotionen.

00:10:18: Wo wir hinschauen dürfen, weil Ignorieren verschlimmert.

00:10:22: Wirklich gucken, woher kommt es, dass du dich gerade nicht wohlfühlst.

00:10:25: Woher kommt es, dass dich dein Job belastet und hier aktiv ein Gespräch suchen, zum Beispiel auch mit der Führungskraft und sagen, hey, ich merke gerade, mein Job belastet mich.

00:10:38: Das kann ein, wie soll ich sagen, das kann ein Symptom sein und ... Dann kann man darüber sprechen und auch eine Lösung finden.

00:10:48: Es kann auch gut sein, dass du denkst, dein Job belastet dich, aber eigentlich ist es vielleicht was ganz ganz anderes.

00:10:56: Prüfe regelmäßig deine Absicherung.

00:10:58: Hast du eine Berufsunfähigkeit?

00:11:00: Wenn ja, wie gut ist sie?

00:11:02: Wie hoch ist sie im Leistungsfall?

00:11:05: Informiere dich.

00:11:08: Was leistet sie?

00:11:09: Dann, was ich absolut immer empfehle, Grenzen setzen.

00:11:14: Stressmanagement.

00:11:16: Und professionelle Hilfe, wenn es nötig ist, weil wenn ich dir eins sagen kann, es gibt keine Wahrheit.

00:11:22: Es gibt auch keine Realität, so wie Albert Einstein einstmal sagte.

00:11:27: Wir alles sind selbst Saboteure, unser eigener Selbst.

00:11:32: Das heißt, manchmal ist es sogar so, dass wir so gefangen sind in unserem eigenen goldenen Hamsterrad oder Käfig, dass wir selber niemals.

00:11:45: Die Ursache finden für das Problem, was wir eigentlich haben.

00:11:48: Und deswegen macht es manchmal Sinn, mit jemand anderes darüber zu reden.

00:11:53: Denke vor allem langfristig und auch wenn es am Anfang teuer erscheint, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu machen, die langfristige Sicherheit zahlt sich meiner Erfahrung immer aus.

00:12:05: Also nochmal zusammengefasst.

00:12:06: Fast die Hälfte der Deutschen fühlen Schopfrost.

00:12:09: Das ist meiner Welt ein klares Wahnsignal.

00:12:12: Schopfrost kann auch in ernsthafte Krankheiten übergehen, wie wir schon angesprochen haben, Burnout, Depression oder ich sage jetzt einfach mal körperlicher Verschleiß.

00:12:22: Berufsunfähigkeit ist deshalb keine Option, sondern eine absolute Notwendigkeit und Absichern heißt geistig, wie auch finanziell gut vorbereitet zu sein.

00:12:33: Deswegen, wenn du es noch nicht umgesetzt hast, wende wirklich mein Kontenmodell an und setze es um.

00:12:42: Fange an zu reflektieren.

00:12:43: Prüfe deiner Absicherung macht die ersten Schritte.

00:12:47: Nicht perfekt, aber Hauptsache, du fängst bald an.

00:12:51: Und wenn du wirklich wissen willst, wie stark deine Berufsunfähigkeit zur Sicherung ist oder ob dir eine fehlt, dann melde dich gerne da bei mir oder bei unserem Team.

00:13:01: Wir helfen dir gerne dabei, zu prüfen, was du brauchst.

00:13:05: Also, dein Job soll nicht dein Leben blockieren, er soll dich tragen.

00:13:09: Aber dafür brauchst du Gesundheit und ausreichende Absicherung.

00:13:14: Also, ich freue mich, bis zur nächsten Folge!

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