#16 Money-Talk mit Felix Rene Matt - Konsum, Sparen, Realität – zwei Generationen, ehrliche Antworten

Shownotes

00:00:01 – Intro: Warum dieser Talk? Ehrlich, direkt, zwei Generationen.

00:01:04 – Erster großer Kauf: Felix’ Auto – Invest oder Konsum? „Nutztier“ statt Emotion.

00:02:19 – Autos & Geld: Wertverlust, neue Wagen als Geldverbrennungsmaschine.

00:03:36 – Nutzung & Lifestyle: „Alles, was länger ist als das Auto…“ – Gen-Z Mobilität.

00:04:53 – Woher kommt der Konsum? Länger daheim, wohlhabende Eltern, zwei Lager: ETF-Nerds vs. YOLO.

00:06:35 – Vorurteile beidseits: Sparbuch-Mythos, Mini-Invests, was beide Seiten falsch einschätzen.

00:10:13 – Luxus & Reisen: Handtaschen, Trips – und der 2.000-€-Barabend.

00:14:29 – Kleinvieh macht Mist: Brezel, Kaffee & Zinseszins – kleine Gewohnheiten, großer Effekt.

00:18:05 – 200 € im Monat: Mindset-Shift: Wunsch vs. Rücklage.

00:21:10 – Versicherung früher vs. heute: Schmöker, AVB, Vergleichsportale & Beratungshaftung.

00:24:35 – „Versicherungen zahlen nicht“? Warum falsche Tarife/AVB-Verständnis zum Frust führen.

00:26:06 – Kuchenpause 😄 Agentur-Alltag.

00:26:38 – Money-Mindset: 3-Tage-Regel (Felix) vs. 30-Tage-Regel (Sandra).

00:27:47 – Leasing-Anekdote: Steuer übersehen – Learnings.

00:29:26 – Ausblick & Outro: Nächste Folge mit triggernden Fragen von Felix Rene Matt.

Transkript anzeigen

00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zur heutigen Postcastfolge.

00:00:04: Heute mit einem wunderbaren Gast, der mich schon anguckt, wie ein Teddybär, unserem Prachtexemplar Felix Renémath.

00:00:12: Heute geht es darum, auch die Sicht einer ganz anderen Generation mal einzubinden.

00:00:18: Felix ist nämlich, wir sind zwanzig Jahre jung, im Vertrieb mitten im Leben voll dabei.

00:00:23: Und genau das ist unser Thema heute.

00:00:25: Hallo Felix.

00:00:27: Hallo Sandra.

00:00:28: Heute geht es in dieser Folge und da bin ich ganz gespannt, weil wir haben uns vorher das Ehrenwort gegeben, dass wir beide zueinander erlist sein werden.

00:00:36: Was machen junge Leute heute eigentlich mit ihrem Geld?

00:00:41: Und ich würde sagen, lass uns direkt starten, oder?

00:00:45: Sehr gerne und danke für die Einladung.

00:00:48: Ja, gerne.

00:00:49: Also, eingeladen habe ich dich ja nicht wirklich, weil du bearbeitest ja bei uns und ich habe es dir angeordnet.

00:00:54: Aber schön, dass du mit am Start bist.

00:00:57: Felix, Hand aufs Herz.

00:00:59: Was war dein letzter größerer Kauf?

00:01:04: Tatsächlich mein Auto.

00:01:07: Also, ich komme ja aus der Autobranche, habe im Autovertrieb lang gearbeitet, war da immer verwöhnt eines Firmenwagens.

00:01:15: Und habe mir jetzt dann privat mal ein Auto zugelegt.

00:01:18: Das war so der letzte größte Invest, den ich gemacht habe.

00:01:23: Und jetzt wird es total spannend.

00:01:25: Würdest du sagen, dass das Auto eher eine Investition ist oder Konsumausgaben?

00:01:35: Es ist ein Invest, weil ich natürlich auch einen Arbeitsweg habe, den ich zurücklegen muss.

00:01:40: Auf der anderen Seite habe ich zu diesem Auto keine emotionale Verbindung, sondern es ist eher ein Nutztier für mich, was ich verwende, also für den Arbeitsweg oder um irgendwo hinzukommen, aber es ist kein emotionaler Wert für mich an dem Fahrzeug.

00:02:00: Weil was ganz viele falsch machen, ist ja immer, dass sie sich ein teures hochwertiges Auto holen und dabei darf man halt einfach halt verkennen, finde ich in meiner Welt, dass Auto eigentlich eine Konsumschuld ist.

00:02:11: Also ganz viele kaufen sich immer neue Autos und ich finde, Autos sind eigentlich Geldverbrennungsmaschinen.

00:02:19: Absolut, besonders neue Fahrzeuge, neue Wegen.

00:02:23: Sobald man vom Hof runter fährt, hat man mindestens fünfzehn Prozent Blatt gemacht vom Kaufpreis.

00:02:29: Also bin ich da in der Meinung, ist eine Geldverbrennungsmaschine.

00:02:34: Ja, total.

00:02:35: Und ich habe zum Beispiel für meinen Papa früher mitbekommen, dass ich immer überlegen soll, wenn ich ins Auto steige und den Schlüssel rumdrehe.

00:02:42: Der hat mir immer so übertrieben, sagt früher, hey Sandra, jedes Mal wenn du den Schlüssel umdrehst, weil beim Starten braucht er ja besonders viel Energie das Auto, kannst du es so rechnen, im Schnitt fünf Euro brauchst du.

00:02:53: Das heißt, früher habe ich zum Beispiel gelernt, viel öfters einkaufen zu gehen und mal als Fahrrad zu nehmen oder mal hinzulaufen, wenn man ums Eck war, bevor man sagt, hey, ich fahre jetzt aber um den Block mit dem Auto aus.

00:03:05: Ich habe natürlich viel zu transportieren.

00:03:07: Wie ist da so deine Meinung dazu?

00:03:11: Also ich will mir jetzt gerade tatsächlich ein Fahrrad zulegen, um öfter Fahrrad zu fahren.

00:03:16: Ich vermute weniger zum Einkaufen.

00:03:19: Ich wohne ein bisschen in einer dörflicher und ländlicher Region.

00:03:24: Und da ist einfach der nächste Supermarkt bzw.

00:03:28: Discounter doch ein Stück weiter weg, sodass ich da wahrscheinlich mit dem Auto hinfahren würde.

00:03:33: Aber ich kenne aus meiner Generation den Spruch.

00:03:36: Alles was länger ist, als das Auto wird fahren.

00:03:39: Und ich glaube, das sieht man heute schon oft zu Tage.

00:03:42: auch diese Spaßfahrten, diese Nightcruises mal nachts einfach Musik hören und mit Freunden rumfahren.

00:03:49: Haben, glaube ich, im Vergleich zu früher wahrscheinlich zugenommen.

00:03:53: Deswegen vermute ich, dass meine Generation schon öfter das Auto nutzt.

00:04:01: Und was meinst du, woran liegt das?

00:04:03: Weil was ich manchmal nicht verstehe, ist so, also jetzt nicht alle, aber so deine Generation.

00:04:08: Ich hab so manchmal den Eindruck, da wird gar nicht gespart, da wird auch nicht auf den Preis geguckt.

00:04:12: Und je teurer es wird, desto hochwertiger ist es, ja.

00:04:16: Und meine Generation hat halt noch so gelernt, so ein bisschen zu sparen, sich die Frage zu stellen, brauche ich das jetzt wirklich?

00:04:23: Und ich finde es halt so fatal, also das überkreuzt sich in meiner Welt, weil in eurer Welt ... ist ja alles viel teurer, wie wenn ich jetzt zehn Jahre zurückgehe, also zwischen uns in zehn Jahren, also vor zehn Jahren war zum Beispiel der Döner, ich glaube, ich habe noch für drei Euro einen ganzen Döner gekriegt, ich weiß gar nicht, was der heute kostet, sechs Euro rum oder so oder sieben.

00:04:44: Also, ähm, also, ja, ich glaube, also ich glaube, du weißt, worauf ich hinaus will, also was glaubst du, woher kommt das?

00:04:53: Diese Einstellung, die ich in meiner Generation in Nachvoll ziehen kann.

00:04:58: Ich habe mir da tatsächlich auch schon mal Gedanken darüber gemacht.

00:05:00: Ich glaube, ein großer Unterschied ist, dass man schon alleine sieht, dass die Menschen heutzutage in meiner Generation länger zu Hause leben bleiben und viele Wohlhaben darin Eltern haben.

00:05:16: Da heim nichts abgeben müssen an Miete, vieles selber noch bezahlt bekommen und ihren Azubi lohnen bzw.

00:05:22: ihre ersten Löhne, wenn sie aus gelernt sind, voll selber haben und dadurch dann auch mehr Geld zur Verfügung haben.

00:05:30: Auf der anderen Seite, glaube ich, muss man in der heutigen Generation auch so durch zwei Personengruppen teilen.

00:05:36: Es gibt die eine Gruppe, die sehr... so diesem ETF-Thema, Vor-Thema drinnen ist und sich da beließt und jeden Tag über Trade Republic ihre Aktien und so weiter kauft.

00:05:49: Und dann gibt es die Generation, die sagt, hey, man lebt nur einmal, ich will mein Geld ausgeben und so nach mir die Sinnflut, was dann übermorgen passiert, ob ich dann noch genug habe, weiß ich nicht.

00:06:03: Ich glaube, so muss man die jetzige Generation ein bisschen durch zwei teilen.

00:06:09: Absolut.

00:06:10: Ich weiß nicht, was sagt denn eure Generation über uns?

00:06:13: Was sind denn eure Vorurteile?

00:06:16: Als Generation Z der Generation, ich glaub, Y bin ich, ne?

00:06:21: Generation Y. Ja, genau.

00:06:26: Wir haben ja unfassbar viele Vorurteile gegenüber eure Generationen.

00:06:29: Gibt es auch welche gegen uns?

00:06:35: Ich glaub, dass die Millennials wieder innen sind.

00:06:40: Also diese Jugendserien oder Kinderserien von damals werden jetzt wieder in so Gummibärenbande, Glücksbärchis, Simsalakrim kann ich mich noch erinnern.

00:06:55: Und ich glaube, das wird jetzt alles wieder in, genauso wie die Musik und man nimmt sich da auch immer mehr wieder ein Beispiel an dieser Generation, was so... Hobby, Musik, Lifestyle angeht, aber was das Thema Geld angeht.

00:07:09: Und das hört man ja auch in der heutigen Politik oft raus.

00:07:13: Sind wir heutzutage, glaube ich, vielleicht ein bisschen risikofreundlicher, dem Risiko offen dagegen über, was so ETFs und so weiter und sofort angeht.

00:07:24: Da gibt es ja die Sparbuchgeneration, die ihr Geld auf dem Sparbuch anlegt, um damit Geld zu verdienen.

00:07:32: Darüber macht sich halt meine Generation mehr oder weniger, glaube ich, lustig und sagt Sparbuch, nein, danke.

00:07:40: Ey, das finde ich voll spannend, weil ich bin die Generation, also Sparbuch, habe ich noch mitbekommen mit meinem Knacksclub bei der Sparkasse.

00:07:49: Aber wir, also alle, die jetzt in meiner Generation sind, also ich kenne keiner, der Fesgeld hat, ein Fesgeldkundo auf der Bank, also das ist, glaube ich, ein kleines Vorurteil.

00:07:59: Wir machen uns immer lustig über euch, weil ihr Trade Republic und andere Dinge tut, mit so Gefühl zehn Euro im Monat.

00:08:05: Und dann denke ich mir immer, okay, wenn du halt zehn Prozent hast, dann sind es halt ein Euro im Monat.

00:08:10: Glückwunsch!

00:08:13: Da schmunzeln wir halt immer drüber, weil eure Generation hat es halt nicht so gelernt.

00:08:16: Es hat uns im Böse gemeint, eher so von der Generation her, also jede Generation hat Vor- und Nachteile, aber von der Generation her ist halt eher aus meiner Sicht eher im Wohlstand aufgewachsen, sehr behütet, Mama, Papa hat viel bezahlt.

00:08:30: Ich frag mich manchmal, ob das so gut war, weil man muss ja auch in real life irgendwann mit Geld umgehen können.

00:08:35: Und das ist nicht immer gut, wenn man immer alles, ich sag jetzt mal, gestopft bekommt.

00:08:42: Weil das Real-Life holt einfach einen zurück, ja?

00:08:45: Also, genau, ich glaube, aber, ja, man kann nicht, glaube ich, alle über einen Kampf scheren, ja?

00:08:52: Da bin ich meiner Mutter sehr dankbar.

00:08:54: Ich durfte.

00:08:55: von meinem ersten Azubi gehalten, der nicht wirklich hoch war, durfte ich schon zu Hause Miete bezahlen, weil meine Mutter immer gesagt hat, du musst lernen, mit deinem Geld umzugehen und Haus zu halten.

00:09:07: Und bis zur Ausbildung bin ich alle zwei Wochen zum Friseur gegangen und habe den Friseur bezahlt bekommen.

00:09:13: Und immer, wenn ich mit Freunden essen war, haben das meine Mama oder mein Papa bezahlt.

00:09:17: Das hat sich damit der Ausbildung bei mir einfach geändert, weil meine Mutter gesagt hat, ich muss selber haushalten können.

00:09:23: Jetzt bezahl ich ein Teil Miete.

00:09:25: Das war nicht viel.

00:09:25: Das hat angefangen mit fünfzig Euro.

00:09:28: Aber meine zwei-wöchigen Friseurbesuche musste ich dann selber bezahlen.

00:09:33: und irgendwann macht man sich dann Gedanken, brauche ich alle zwei Wochen den Friseur oder reicht es mir vielleicht auch alle vier Wochen?

00:09:40: Cool.

00:09:41: Ja, also ein Gruß geht raus an die Mama.

00:09:44: Also ist mir klar, dass du eine tolle Mama hast, bist ja auch schließlich ein Prachtexemplar.

00:09:49: Vielen Dank.

00:09:50: Hier in unserer Akkentur haben wir eine Prachtexemplar-Sammlung, also das nicht nur unser einziges Prachtexemplar.

00:09:57: Aber jetzt habe ich mal noch eine andere Frage.

00:09:59: Warum investieren so viele junge Menschen lieber in Dinge wie teure Handtaschen, also ich sehe ganz junge Leute, die auf einmal eine Louis Vuitton-Handtasche tragen oder voll oft in Urlaub gehen?

00:10:13: Also ich habe das nicht so gelernt, so oft in Urlaub zu gehen.

00:10:17: oder in schnelle Trends zu investieren, statt zum Beispiel eher was bei Seite zu legen.

00:10:22: Also wie kann man sich das erklären?

00:10:25: Das ist eine gute Frage.

00:10:26: Also ich bin ja bekennender Kreuzfahrer und ich war jetzt auch zwei Jahre lang nicht mehr und war jetzt nach zwei Jahren zum ersten Mal wieder im Urlaub und bin auf Kreuzfahrt gegangen.

00:10:37: da macht man natürlich auch preisvergleiche.

00:10:39: aber ich weiß auf jeden fall was du meinst auch so diese wochenend trips und mal kurz da nach london fliegen und dann da mal zehn tage nach new york.

00:10:48: ich kann mir das gar nicht so genau erklären weil ich arbeite und ich habe dreißig tage urlaub und die dreißig tage sind natürlich auch irgendwann weg und ich wüsste nicht wie ich da haushalten soll dass ich dann immer so große und teure urlaube mache.

00:11:03: ich glaube das liegt genau daran dass meine Generation sehr wohlhabend aufgewachsen ist.

00:11:09: Die Eltern wahrscheinlich auch noch gut was beisteuern können.

00:11:14: Und viele nach dem Motto leben, man lebt nur einmal.

00:11:17: Also genieße ich jetzt jeden Tag so, wie er ist, was ich an sich auch fühle.

00:11:23: Aber man muss natürlich auch immer seine Zukunft dennoch mit abgesichert haben.

00:11:28: Das ist jetzt so eine richtig tolle Antwort von einem vielleicht irgendwann mal Politiker.

00:11:34: Also, wer es nicht weiß, Felix ist politisch sehr engagiert.

00:11:38: Ich begrüße das sehr, weil ich finde, das ist in einer der wichtigsten Themen, die wir haben und die wir nicht wegschieben sollten.

00:11:47: Erzähl mir mal von deinem Kumpel in der Stadtmauer.

00:11:50: Was hat der getrieben?

00:11:52: Also wir haben uns verabredet, tatsächlich auch zwei Parteifreunde und ich und haben uns in Offenburg im Gefängnis Hotel Liberty getroffen, haben dort an der Bar angefangen und haben eine Stadttour, Bar-Tour gemacht und sind dann irgendwann im Stadtmauercafé unten versumpft und haben dann ein paar Flaschen Grimoire bestellt, hatten vorher im Schöllmanns Austern gegessen und als der dann seine Abrechnung angeguckt.

00:12:21: hat, am nächsten Morgen war relativ geschockt, wie viele eigentlich an so einem Abend ausgegeben hat.

00:12:28: Eigentlich, also habt ihr als Gruppe ein ganzer Netto-Lohn auf den Kopf gehauen, gell?

00:12:33: In einem Abend.

00:12:34: Ja, also,

00:12:35: okay.

00:12:36: Knapp zweitausend Euro, ja.

00:12:39: Ey, brutal.

00:12:40: Und ich bin ehrlich, ich bin so ein kleiner, kleiner Geizhals.

00:12:44: Ich habe das noch nie geschafft.

00:12:46: Ja, es sind auch nicht stolz drauf, aber wir haben den Abend genossen.

00:12:50: Und hatten echt einen coolen Abend.

00:12:52: Und ja, das hat man einmal gemacht und macht man so auch nicht nochmal.

00:12:58: Ja, ja.

00:12:59: Okay, spannend.

00:13:00: Spannend.

00:13:01: Also die teuerste Party, die ich jemals hatte, war die Dreißiger Party für meine Mann.

00:13:09: Boah, ich weiß gar nicht, was die gekostet hat, aber ähnlich so wie ihr.

00:13:12: Aber da waren wir halt auch unfassbar.

00:13:14: Viele Leute.

00:13:15: Da hatten wir geschlossene Gesellschaft in dem Restaurant.

00:13:18: Wir hatten Caterer engagiert.

00:13:21: Ich hatte Deko.

00:13:22: Was habe ich alles gemacht?

00:13:24: DJ war noch am Start.

00:13:25: Also, da war halt viel, viel mehr drin.

00:13:28: Also, das war so das aller, aller teuerste.

00:13:30: Und ich muss sagen, währenddessen ... Ich, diese Geburtstagsparty von meinem Mann, geplant hat, das war vor einem Jahr, war das immer wieder so, dass ich gedacht hab, boah, ist das teuer, boah, ist das teuer.

00:13:41: Andere heiraten für das Geld, also ich bin halt echt, mein Vater hat immer zu mir gesagt, das Geld kann man nur einmal ausgeben.

00:13:48: Natürlich kann man das jetzt so und so verstehen, aber ich sag halt schon immer, hey, muss das jetzt grad sein?

00:13:53: Also egal, was ich kaufe, denke ich mir manchmal, ey, muss das jetzt grad sein.

00:13:58: Ich bin so extrem, dass ich das sogar in Lebensmittellehnen mache.

00:14:02: Wo ich mir denke, boah, habe ich jetzt Lust auf das Süße und denke mir, boah, muss das jetzt sein?

00:14:08: Dann nehme ich wieder zu, da muss ich wieder abnehmen, Zucker macht krank und dann lauf ich wieder weg.

00:14:14: Also das ist so meine eigene Selbstdisziplin, weil ich habe irgendwann mal gelernt, also wir hatten es auch mal drüber, dass zum Beispiel, also ich habe mir das mal ausgerechnet, früher bin ich voll oft vor der Arbeit oder vom Studium noch.

00:14:29: Bevor die Vorlesung losging, habe ich mir einen Kaffee geholt oder eine Prätzel, weil ich einfach nicht dazu kam, da ein was zu essen.

00:14:36: Und er hat mir gedacht, höh, diese ein, zwei Euro.

00:14:37: Früher hat man ja Prätzel noch gekriegt für Neunzig Cent.

00:14:40: An die Zeit erinnere ich mich.

00:14:41: Ich weiß gar nicht, was die Heute kostet, gefühlt zwei Euro.

00:14:43: Also die ist so teuer, das kann man mal kaufen.

00:14:44: Einzigzig, einzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzig Ja, irre.

00:14:51: Also, ich erinnere mich noch an die Zeit mit neunzig Cent und dachte, oh ja, unter ein Euro.

00:14:55: Und irgendwann hab ich das mal zusammengerechnet, wie viel ich jeden Monat ausgebe, dann hab ich mich hingesetzt und hab mir gedacht, okay, jetzt mach ich das in spekulativen Aktienplanen rein oder Aktiensparplanen monatlich.

00:15:06: Und da hab ich gemerkt, boah, wenn ich das vierzig Jahre mach, dann würde ich ja auf fast eine Million Investmentsumma rauskommen.

00:15:12: Natürlich hat das Risiken und natürlich könnte die Kohle auch weg sein.

00:15:17: Aber dann wurde mir bewusst, okay, ich koch halt auch auf das ganze Kleinvieh, was auch Mist macht, also auch auf das sollte man achten.

00:15:25: Und deswegen manchmal, wenn ich mir was kaufe, selbst wenn ich manchmal unterwegs bin oder beim Bäcker oder so, dann denke ich mir, nein, diese eine Brezel kostet mich jetzt eine Million Euro, ich mach's nicht.

00:15:36: Also da bin ich irgendwie ganz extrem, muss aber auch sagen, meinen finanziellen Wohlstand habe ich nur mit Sparen aufgebaut.

00:15:45: Also, ja.

00:15:48: Ich glaube, dass man daran auch bei unserer Generation so diese Konsumgeneration sieht.

00:15:54: Wir konsumieren gerne, wir lassen uns davon der Werbung beeinflussen.

00:15:59: Die Supermärkte und Discounter haben sich verändert, denn in Discounter läuft schnelle Musik, dass ich so schnell wie möglich so viele in mein Wagen reinmache.

00:16:07: nur geht, im Supermarkt Edeka Rewe eher langsamer Musik, dass ich mir Zeit lasse und mich irgendwie zu spontan Käufen hinreißen lasse.

00:16:17: und ich glaube, das merkt man unserer Generation schon besonders.

00:16:21: Dann kommt ein neuer Pullover von der Lieblingsmarke raus, dann brauche ich den heute und nicht morgen.

00:16:26: und ich glaube... Das ist ein großer Punkt, dass wir jetzt auch eine Konsumgeneration geworden sind, was ich von meinen Eltern so nicht kenne.

00:16:34: Da hat man drei Paar Schuhe, die funktionieren noch alle.

00:16:37: Die bringt man meistens noch zum Schuhmacher, der eine neue Sohle draufzieht.

00:16:42: Und bei uns in meiner Generation ist halt das Schuh kaputt und dann kauft man sich einen neuen.

00:16:47: Beziehungsweise man hat wahrscheinlich zehn, elf, zwölf Paar daheim stehen, die alle noch gut in Conditions sind, aber man wollte halt unbedingt den neuen Schuh.

00:16:57: Und das finde ich so spannend.

00:16:58: Also jetzt zum Beispiel, ich gebe dir da vollkommen recht, meine Eltern haben wirklich alles repariert, was nur zu reparieren ging.

00:17:04: Aber heutzutage ist das zum Beispiel im Bereich Technik sehr schwer.

00:17:07: Also irgendjemand hat mir mal gesagt, wenn man iPhone runterfliegen würde, man könnte nicht mehr mehr das Display reparieren.

00:17:12: Ich habe da keine Ahnung, aber es ist halt einfach schwieriger.

00:17:16: Und eure Generation repariert gefühlt gar nix und unsere Generation repariert, wenn sie was lieb hat.

00:17:23: Also ich hab zum Beispiel ein, zwei Schuhe daheim, die waren echt teuer, die hab ich damals im Sägel gekauft.

00:17:28: Und wenn ich merke, oh, jetzt langsam läuft sich die Sohle wieder ab, dann geh ich immer zum Schuhmacher und sag, hey, mach die nach.

00:17:34: Also ich mach das nicht bei jedem Schuh, aber bei den liebligen Schuhen mach ich das definitiv.

00:17:41: Ich tatsächlich auch, aber ich bin da, glaube ich, auch die Ausnahme.

00:17:45: Absolut.

00:17:46: Ja, aber finde ich eigentlich, also ist auch ein nachhaltiger Gedanke, dass man sagt, man repariert manche Dinge.

00:17:53: Ja, absolut.

00:17:55: Jetzt habe ich eine Frage, aber jetzt machen wir eine kleine Zeitreise vier Wochen zurück, weil wir haben uns gestern erst über genau das Thema unterhalten, wo ich dir jetzt die Frage stelle.

00:18:05: Felix, wenn du zwei im Hundert Euro im Monat übrig hast, was machst du damit?

00:18:12: Wenn ich zwei Hundert Euro im Monat übrig habe, lege ich die auf meinen Sparkonto.

00:18:17: Wenn du mich das vor vier Wochen gefragt hättest, hätte ich gesagt, ich erfülle mir damit irgendeinen Wunsch.

00:18:25: den ich gerade habe.

00:18:27: Aber wie wir wissen, ist auch sparen eine gewisse finanzielle Sicherheit.

00:18:35: Und nur durchs Sparen kann man wohlhabend werden heutzutage.

00:18:40: Deswegen habe ich gelernt, dass ich die zwei Hundert Euro auf mein Sparkonto legen werde und sie ansparen werde.

00:18:47: Und von wem hast du es gelernt?

00:18:50: Von dir.

00:18:51: Und von ihrem Mann, das muss man aber auch noch mal dazu klagen.

00:18:55: Also, ich sage immer, sparen macht mir total Spaß.

00:19:00: Ich kriege schlechte Laune, wenn ich nicht spare.

00:19:02: Also, die Laune kriegt dann ganz oft der Nico ab.

00:19:04: Ich sage immer, warum haben wir jetzt den Monat nicht gespart?

00:19:07: Und was sind das für Abbuchungen?

00:19:09: Was war da schon wieder auf der Kreditkarte?

00:19:12: Und dann muss man immer reden und Antwort stehen.

00:19:15: Ich bin sehr selbstkritisch mir gegenüber, aber genauso selbstkritisch auch dem Nico.

00:19:20: Und meistens ist seine Antwort, du hast doch eingekauft, nicht ich.

00:19:24: Und dann war es meistens die bescheuerte Amazon-App.

00:19:27: Ich war vor kurzem bei einer Kundin, die hat mir die Temu-App empfohlen, habe ich gesagt, auf gar keinen Fall lade ich die runter, dann bin ich kaputt, ja.

00:19:37: Ja, also ich finde mit Sparen bezahlt man es sich selber.

00:19:41: Und ich finde, der Selbstwert wächst auch, wenn der Grundungsstand wächst.

00:19:44: Man schläft ruhiger.

00:19:46: Und ganz, ganz komisch ist, das berichten mir auch viele Kunden, die das Kundenmodell umsetzen.

00:19:50: Die sagen, je mehr Geld man auf der Seite hat, desto weniger geht kaputt.

00:19:54: Also irgendwie, ich kann das nicht erklären, auf faktischer Ebene, aber irgendwie, wenn man wenig Geld auf der Seite hat, dann kommt immer was.

00:20:02: Also Waschmaschine kaputt, Auto vergratzt oder irgendwas, ja.

00:20:08: Und wenn man einfach irgendwie ein Polster hat, ist man da irgendwie resilient oder geht da mit einem Resonanz.

00:20:13: Ich kann es nicht erklären, aber es ist belegbar.

00:20:17: Ja, ich glaube, man fühlt sich einfach besser, wenn man weiß, ich habe was zurückgelegt und wahrscheinlich kommt es einem auch unterbewusst mehr vor, wenn man das Geld nicht dazu hat, weil man dann von einer Rechnung zur anderen lebt.

00:20:30: Dann kommt die Nachzahlung von der Mietwohnung, weil Nebenkosten gestiegen sind, dann kommt Nachzahlung, weil man zu viel Kilometer mit dem Auto gefahren ist und so weiter und so fort.

00:20:40: Und dann zieht sich da dieser Rattenschwanz lang.

00:20:43: Und wenn ich halt noch Rücklage habe, mit der ich das bezahlen kann, dann ist das bezahlt.

00:20:47: Ich habe im besten Fall immer noch Rücklage und habe da für mich einen grünen Haken dran und muss mir keine Gedanken mehr über die nächsten kommenden Rechnungen machen.

00:20:55: Ja, cool.

00:20:56: Hey, aber bevor ich jetzt langsam zum Ende gehe, gibt es denn irgendwelche Fragen, die deine Generation zum Beispiel an mich hat?

00:21:03: oder wo du sagst, hey, darüber möchtest du noch reden, dass das unsere Zuhörer vielleicht von mir wissen?

00:21:10: Eine Frage an deine Generation.

00:21:15: Wie hat man damals in der Versicherungsbranche gearbeitet?

00:21:19: vielleicht, weil du so alt warst wie ich?

00:21:23: Gut zehn Jahre her gab es schon Notebooks, aber auch noch nicht die besten.

00:21:31: War da vielleicht der Unterschied zur heutigen Arbeitsweise?

00:21:35: Das war eigentlich wie Tag und Nacht.

00:21:37: Total spannende Frage.

00:21:38: Also ganz, ganz früher hatte man einen richtigen Schmöker mit ganz viel Papier.

00:21:46: Ich würde mir manchmal wünschen, dass wir diesen Schmöker immer noch hätten.

00:21:50: Und dann hat man praktisch geguckt, aha, du willst eine Privathaftpflicht, aha, im Single-Tarif, Paar-Tarif oder Familientarif, und dann kam direkt der Preis.

00:22:00: Oder ganz schlimm bei der Autoversicherung.

00:22:02: Die Autoversicherung richtet sich ja nach der SF-Klasse, nach der Regional-Klasse und nach der Typ-Klasse.

00:22:09: Und dann musste man das alles so zusammensuchen und dann musste man das zusammenzählen.

00:22:16: Da konnte man es sich aber auch verrechnen.

00:22:18: Das war aber in den Prämien immer einkalguliert, hat mir mal jemand gesagt.

00:22:22: Und dann war das also ganz, ganz früher gab es dann solche Blöcke und das jetzt sehr viel früher.

00:22:27: Und dann hat man die so ausgestellt und dann hat man die rausgegeben, die Quittung.

00:22:31: Oder hat man auch so Lebensbesicherungen abgeschlossen.

00:22:33: Und das Krasse ist, damals gab es keine richtigen Vorschriften für Widerrufsbelehrung und anderen Mist.

00:22:40: Heute ist es ja so, auf einer Extraseide, eine extra Schriftgröße, muss in einem Kasten gepackt werden, sonst kann das ja rückabgewickelt werden.

00:22:47: Da gibt es ja ganz viele Anwälte, die sich mit solchen Fehlern eine reiche Nase verdienen, was ich gar nicht cool finde, weil das ist ja, stehe ich halt nicht dahinter.

00:22:58: Und so war das früher.

00:23:01: Und ja, also ich, seit ich bei der Versehungsbranche bin, das ist erst seit acht Jahren, ich kenne den Computer, ich kenne Programme, die auch ohne Internet gingen.

00:23:11: Jetzt geht es nur noch mit Internet, sodass ich gestern mit ihr gemeinsam bei dem Kundentermin draußen war und es ging einfach gar nichts.

00:23:18: Das hat mich unfassbar aufgeregt, weil wir einfach jetzt im Büro.

00:23:22: das alles machen und dann den Kunden wieder anrufen, als du total bescheuert.

00:23:26: Aber das hat sich auf jeden Fall verändert.

00:23:28: Was ich cool finde, ich bevorzuge Vergleichsportale, weil seitdem werden die Kunden eher selektiert.

00:23:37: Also ein Mensch, der sich in einer Agentur versichert, dem ist ein persönlicher Ansprechpartner wichtig.

00:23:44: Und was mir zum Beispiel wichtig ist, ist, Dass wenn sich jemand bei uns versichert, dass er weiß, auf uns ist Verlass, aber genauso gut ist er auf den Kundenverlass.

00:23:54: Also wenn ich einen Kunde anrufe, will ich auch, dass der dran geht.

00:23:57: Weil ich habe dann schon was Wichtiges.

00:23:59: Also wie zum Beispiel keine Ahnung, die SF-Klasse vom Vorversicherer wurde nicht bestätigt.

00:24:04: Da muss ich halt einfach ganz kurz mit dem Kunden reden.

00:24:07: Und das finde ich cool, dass es die Vergleichspartale gibt.

00:24:09: Wir sind gar nicht so viel teurer wie in den Vergleichspartalen, also das höre ich auch immer wieder.

00:24:14: Aber ich finde halt einfach eine Versicherung hat man dafür, dass sie zahlt.

00:24:20: Also ich sage immer entweder schon mal gescheitversichert oder gar nicht.

00:24:24: Ja, wir bieten ja auch ein Gesamtkonzept im Kunden an und nicht einfach nur den günstigsten Preis, den man im Internet findet, der vielleicht viel weniger abdeckt.

00:24:35: Ja, sag ich halt immer.

00:24:36: Also entweder, also es gibt, warum, also meine These ist, warum gibt's den Ruf, dass Versicherungen ihnen zahlen?

00:24:43: Den gibt's daher, dass Leute irgendwas abschließen, was sie nicht verstehen, meistens auch selber.

00:24:49: Und sie sich die AVBs natürlich lesen, die allgemeinen Versicherungsbedingungen haben meistens hundertdreisige Seiten, mal ganz ehrlich, das liest sich Kaisau durch.

00:24:56: Nie.

00:24:58: Und das Thema ist halt einfach, wenn ich bei einem Berater vor Ort bin, ist irgendwas nicht versichert, dann hat der Berater immer noch eine Beratungsaftung.

00:25:05: So, wen willst du denn bei einem Vergleichsportal verklagen?

00:25:09: Also kannst du ja nur dich selber verklagen gefühlt.

00:25:12: Ja, ich habe mich ja selber beraten.

00:25:16: Und wenn ich dann zum Beispiel sage, hey, ich will eine Risiko-Lebensversicherung, dass wenn ich sterbe, meine Frau kann das Haus nicht mal behalten, kann er auch erst mal nicht mal arbeiten, weil wir Kinder haben.

00:25:27: Ey, sorry, das Risiko wäre mir zu groß, das online zu machen, da hätte ich auf jeden Fall gerne Berater.

00:25:35: Und wenn es nur ein Euro mehr ist im Monat, mehr ist das nicht ein Preisunterschied, aber ich habe halt einen direkten Anspruchspartner.

00:25:42: Ja, definitiv.

00:25:45: Gibt es sonst noch irgendwelche Fragen?

00:25:48: Sieh mal das nächste Mal auf.

00:25:51: Das sehen wir uns fürs nächste Mal auf.

00:25:52: Dann bist du schon in der Pflicht, mich wieder einzuladen und ein nettes Gespräch mit mir zu führen.

00:25:58: Ah ja, weil sonst bin ich ja nicht so nett, gell?

00:26:01: Doch, absolut.

00:26:04: Heute einen Satz noch.

00:26:06: Heute gab es von dem Nico einen sehr leckeren Kuchen bei uns.

00:26:12: Deswegen auch nochmal hier in der Folge.

00:26:14: Danke lieber Nico.

00:26:14: Der Kuchen hat echt sehr gut geschmeckt.

00:26:17: Sie sind ein kleiner Schwitzer.

00:26:19: Sie haben mir vorhin gesagt, er ist trocken.

00:26:22: Ich habe gesagt, er hat gut geschmeckt, aber er war ein bisschen trocken.

00:26:25: Ich habe ne sieben

00:26:26: von

00:26:26: zehn gegeben.

00:26:27: Ja, ne sieben von zehn, ja.

00:26:29: Die Äpfel sind ausgegangen.

00:26:32: Gibt's mal, ja.

00:26:38: Gibt's so einen Money Mindset Satz, den man, also so wie ich immer, also ich denke immer, hey, brauch ich das jetzt wirklich?

00:26:46: Gibt's das in eurer Generation?

00:26:51: Ich hätte einen auf Lager, aber ich bin gespannt.

00:26:55: Also zu mir hieß es mal von meiner Tante Felix.

00:27:01: Schau dir das Teil an, was du unbedingt willst.

00:27:04: Mach dir drei Tage Gedanken drüber.

00:27:06: Und wenn du es dann nach drei Tagen immer noch so willst, wie am ersten Tag, als du es das erste Mal gesehen hast, dann kannst du es dir kaufen.

00:27:14: Cool.

00:27:14: Wenn es schon ein bisschen nachgelassen hat, dann wird es noch mehr nachlassen.

00:27:19: Kauf's auch nicht.

00:27:21: Also ich sag immer, ich hab auch so'n Money Mindsetz hat, ich sag immer, dreißig Tage.

00:27:27: Also wenn ich mir was größeres anschafe, dann sag ich immer, hey, will ich das in dreißig Tagen noch?

00:27:33: Und dann lass ich, dann gehe ich mit dem Gedanken schwanger, ich mach mir auch gar keine Gedanken mehr.

00:27:36: Und wenn ich danach dreißig Tage, das ist immer noch viel, dann kaufe ich das, aber meistens ebt es ab.

00:27:42: Ja, ist auch so.

00:27:44: Ja, ja.

00:27:44: Also ich merk's ja grad auf meinem Auto.

00:27:47: Ich hab ein wunderschönes, neues Auto.

00:27:50: Und ich würde behaupten, ich habe das geholt aus einer Midlife Crisis.

00:27:57: Also ich liebe dieses Auto.

00:27:59: Ich liebe dieses Auto.

00:28:00: Ich finde die Farbe wunderschön.

00:28:02: Aber jedes Mal, wenn ich einsteige, denke ich mir Sandra, das ist echt übertrieben.

00:28:07: Weil der Hammer war, ich habe mir dieses Auto geholt.

00:28:10: Dann hatte ich eine Bankabbruchung und ich denke so, hä?

00:28:13: Dann hoffe ich bei der Leasing-Gesellschaft an und sage, hey, mir fehlt der Beleg, ich würde gern den Beleg sehen.

00:28:18: Und ich war mir sicher, die haben was Falsches abgebucht.

00:28:21: Abends gehe ich zu meinem Mann nach Hause und dann sage ich zu ihm, Schatz, also ich bin jetzt mal gespannt.

00:28:26: Ich habe bei Audi Leasing meine Rechnung angefordert.

00:28:30: Die haben bestimmt was Falsches abgebucht.

00:28:33: Und dann war das halt einfach so, ich habe dieses Auto bestellt und wir sind ja Finanzvermittler und wir sind ja nicht vor Steuerabzugsberechtigt.

00:28:39: Das heißt, wir müssen ja immer die Proto ist für uns.

00:28:42: Der Preis also wir haben keine Netto Preise und können die auch nicht absetzen.

00:28:46: Und ich habe halt einfach beim Bestellen meines Autos vergessen die Steuer darauf zu rechnen.

00:28:52: Und ich habe mich das so geschehen, weil ich bin der Betriebswirtin, weil ich habe das Auto-Club gefühlt, zwanzigmal zusammengestellt, weil ich mich so gefreut habe.

00:28:58: Und irgendwann ist es halt untergegangen.

00:29:00: Am Anfang habe ich noch dran gedacht, aber irgendwann ist es untergegangen.

00:29:05: Dafür steht jetzt ein paar Tage ein schönes Auto davor der Tür, was ihn ja auch Freude bereitet, was ja auch vieles wert ist.

00:29:13: Ja, absolut.

00:29:14: Aber es ist überzogen.

00:29:18: Finde ich nicht.

00:29:20: Aber ich bin Auto-Liebhaber.

00:29:24: Okay, okay.

00:29:25: Also cool.

00:29:26: Hey, dann sage ich vielen herzlichen Dank für die Folge.

00:29:29: In der nächsten Folge erwarte ich ein paar triggernde Fragen an mich.

00:29:33: gerne, weil irgendwie habe ich sie jetzt da so, ich habe so ein bisschen ein schlechtes Gewissen, ich habe sie da so vorgeführt und sie mich nicht.

00:29:40: Aber vielleicht liegt es auch daran, dass du mich erst seit drei Wochen beerst.

00:29:45: Und deswegen noch Welpenschutz hast.

00:29:49: Alles gut.

00:29:50: Nächstes Mal folgen dann die Trigger-Sätze von mir, die Trigger-Fragen.

00:29:54: Cool, total cool.

00:29:55: Hey, danke und dann bis bald wieder.

00:29:58: Bis bald, danke.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.